Die Neuen Atheisten

Ihre Thesen auf dem Prüfstand

Essen 2010, Verlag DIE BLAUE EULE
ISBN 978-3-89924-302-4

Eine Welle des Atheismus aus den angelsächsischen Ländern USA und England rollt über Deutschland hinweg. Sie hat auch deutsche Intellektuelle erfasst. Bücher dezidiert atheistischen Inhalts der Autoren wie Dawkins, Dennetts, Harris, Hitchens und Onfray werden in den deutschen   Medien hochgelobt, landen auf den Bestsellerlisten und erscheinen sogar in sonst der Kirche nahestehenden Verlagen.

Das vorliegende Buch nun bietet die kompletteste Darlegung und kritische Würdigung der Ansichten der wichtigsten und prominentesten atheistischen Autoren der Gegenwart. Die großen Menschheitsfragen nach der Entstehung des Kosmos, der Materie, des Lebens, der Evolution, des Bewusstseins, der Ethik und Religion werden im Kontext der Systeme dieser Autoren sorgfältig, aber auch faszinierend anschaulich analysiert.

Inhalt:

Einleitung

1. Richard Dawkins
    1.1  Bio- und Bibliographisches
    1.2  Dawkins' atheistische Thesen auf dem Prüfstand
        1.2.1. Dawkins und Einstein
                  Zu Dawkins' These: Albert Einstein sei in Wirklichkeit
                  Atheist gewesen
        1.2.2    Dawkins und die Wissenschaftler
                  Zu Dawkins' These, alle Wissenschaftler, insbesondere die Naturwissenschaftler, seien Atheisten
        1.2.3  Dawkins und die Agnostiker
                  Zu Dawkins' These der Armut, Schwäche und Feigheit des Agnostizismus
        1.2.4  Dawkins, die Evolution und der Theismus
                  Dawkins' Thesen zur Selektion als Gottesersatz
        1.2.5  Dawkins und die Religion
                  Dawkins' Thesen zu Entstehung und Schädlichkeit der Religion

2. Daniel C. Dennett
    2.1  Bio- und Bibliographisches
    2.2  Dennetts atheistische Theorie der Religion

3. Sam Harris
    3.1 Bio- und Bibliographisches
    3.2 Ein atheistisches Plädoyer für immaterielles Bewusstsein
          und Unsterblichkeit

4. Christopher Hitchens
    4.1 Bio- und Bibliographisches
    4.2 Zu Hitchens' Totalkritik der Religion

5. Michel Onfray
    5.1 Bio- und Bibliographisches
    5.2 Ein Gang durch Onfrays Atheologie

 

„Herren und Knechte der Kirche“ (erste Auflage)

Das „verbotene“ Buch, gegen dessen Erstauflage 15 Prozesse von Kirchenmännern und dem Medienkonzern Bertelsmann geführt wurden, jetzt in neuer Bearbeitung wieder im Buchhandel: brisanter, kritischer und (noch) beschämender für die Herren und Knechte der Kirche.

Pressestimmen zur Erstauflage:

„Mynareks Erinnerungen werden zweifellos für Deutschlands und Österreichs katholische Hier­archie die ärgerlichste Lektüre seit langem sein.“ Der Spiegel

„Herren und Knechte der Kirche ist das zweifellos beste Buch, das ein ehemaliger Priester und ka­tholischer Theologieprofessor unseres Jahrhunderts geschrieben hat.“ Europäische Kirchenfreie Rundschau


„Eros und Klerus“

Vom Elend des Zölibats

1. Aufl. Düsseldorf 1978, Econ-Verlag. Drei Taschenbuch-Auflagen bei Droemer/Knaur,

5. Neuaufl. Essen 1999, Verlag Blaue Eule; ISBN 978-3-83206-950-8

„Der Zölibat, eine institutionalisierte Unwahrheit, das Resultat systematischer sexuleler Unterdrückung. So urteilt einer, der selbst 20 Jahre lang katholischer Priester gewesen ist und nun aus Erfahrung schreibt: Hubertus Mynarek.“ Der „Spiegel“

Mit zahlreichen Einzelbeispielen belegt Mynarek, wie schlimm es mit den Folgen des Zölibats hinter den Kulissen aussieht.“ Der „Stern“


„Verrat an der Botschaft Jesu“

Kirche ohne Tabu

Rottweil a. N. 1986, Verlag Das Wort, Max-Braun-Str. 2, 97828 Marktheidenfeld;

ISBN 3-89201-001-3;

Es wird systematisch und in allen Details der diametrale Gegensatz zwischen Jesus und der Kirche aufgewiesen.


„Ökologische Religion“

Ein neues Verständnis der Natur

München 1986, Goldmann Verlag, 2. Auflage 1990;

nur antiquarisch erwerbbar

Die Plünderung, Verwüstung, Verödung und Vergiftung unserer Umwelt und der gesamten Natur nimmt horrende Ausmaße an. Viele Menschen reagieren heute, indem sie sich einer neuen Religi­ösität zuwenden. 'Ehrfurcht vor dem Leben', so Albert Schweitzer, die sich im Bewusstsein der Menschen immer mehr durchsetzt, bildet die Grundlage zu einer neuen Denkweise, die Hubertus Mynarek in diesem Buch als ökologische Religion beschreibt.

Der Autor zeigt systematisch und wissenschaftlich unwiderlegbar auf, dass Tiere wirkliche Interesse und Rechte haben, desweiteren, dass wir durch unseren Fleischkonsum und die furchtbare Jagd, Haltung und Abschlachtung der Tiere die einmalige Chance verpassen, eine höhere Stufe in der Evolution der Spiritualität zu erklimmen.


„Die Vernunft des Universums“

Auf der Suche nach den Lebensgesetzen von Komos und Psyche

1. Aufl. München 1988, Goldmann-Verlag; Neuaufl. Essen 2003, Verlag Die Blaue Eule;

ISBN 978-3-89924-066-5;

Als Gegenbild zur technokratischen und politisch-militaristischen Zerstörung der Erde zeichnet der Philosoph und Religionswissenschaftler Hubertus Mynarek all die positiven Faktoren, Kräfte, Energien, Gesetze, Regelhaftigkeiten und Einfüsse anschaulich auf, die im Universum der Natur und unserer Psyche Leben, Bewusstsein und Gleichgewicht hervorgebracht haben und bis heute aufrecht erhalten. Die Rhythmik unseres Seins muss mit den großen kosmischen Gesetzmäßigkeiten übereinstimmen, so wie es auch in der Psyche als einem wichtigen Teil des Kosmos eine Öko-Logik der Lebens – und Entwicklungsgesetze gibt, an die sich der Mensch weise zu halten hat, wenn er umfassende Gesundheit, echte Eigentlichkeit und Verwirklichung seines tiefsten Selbst erreichen will.


„Die Kunst zu sein“

Philosophie, Ethik und Ästhetik sinnerfüllten Lebens

1. Aufl. Düsseldorf 1989, Verlag Mehr Wissen; Neuaufl. Essen 1998, Verlag Die Blaue Eule;

ISBN 978-3-89206-877-8;

Dieses Buch bietet eine systematische, logisch aufbauende, zugleich praktisch und konkret bleibende Philosophie des Lebens, eine echte, das Einzelmaterial geglückter Lebenserfahrungen nicht überspringende Philosophie der Lebenskunst. Die Erkenntnis-, Erlebnis- und Gestaltungsstufen des unendlichen Abenteuers, das Leben heißt, werden anschaulich dargestellt. Zur theoretischen und praktischen Realisierung der Tiefendimensionen und Qualitätsstufen unseres Daeins werden die Grundlagen erarbeitet.


„Mystik und Vernunft“

Zwei Pole einer Wirklichkeit

Walter-Verlag Olten 1991, überarbeitete Neuaufl. Münster 2001, LIT Verlag;

ISBN 978-3-8258-5312-8;

Das Buch ist in jedem seiner zahlreichen Kapitel der Beweis für die These, dass ohne Aufklärung, ohne Vernunft jede Mystik, jedes Spiritualität und Religiosität blind und dumm wird, dass aber umgekehrt ohne Mystik und Spiritualität jede Aufklärung, jede Art von Vernunfterkenntnis flach, eng und schwachbrüstig, trocken und leblos, ja oft lebenszerstörend und menschenverachtend wirkt. Deshalb stellt dieses Buch den großangelegten Versuch dar, die beiden für echtes menschliches Leben absolut notwendigen, scheinbar gegensätzlichen Pole – Mystik und Vernunft – einer tragfähigen und fruchtbaren Synthese zuzuführen. Der Autor erarbeitet seine weitausgreifenden, grenzüberschreitenden, den herkömmlichen Wissenschafts- und Vernunftbegriff erweiternden Perspektiven vor allem auf der Basis der Psycho- und Sozioanalyse, der Physik, der Technik und Technokratie sowie der Phänomenanalyse von Angst und Glauben. Mit diesem Werk werden die Türen für geistiges Neuland, für neue Ideen, für mentale Originalität und Kreativität weit aufgestoßen.


„Denkverbot“

Fundamentalismus in Christentum und und Islam

München 1992, Knesebeck-Verlag; Neuaufl. Nauheim 2006, Asku-Presse-Verlag;

ISBN 978-3-930994-16-8;

„Knapp, anregend und informativ umreißt Mynarek die wie Pestilenzen der “Postmoderne“ entfahrenden Fundamentalismen verschiedenster Art: ihren religiösen Ursprung, ihre offensiven Fanatismen, Versklavungstendenzen, auch das Quatschköpfige, Rattenfängerhafte ihrer Verkünder.“ Karl-Heinz Deschner


„Jesus und die Frauen“

Das Liebesleben des Nazareners

1. Aufl. Frankfurt a.M. 1995; Neuaufl. Essen 1999, Verlag die Blaue Eule;

ISBN 978-3-89206-950-5

„Dank auch ganz besonders dafür, dass Sie so fundiert und klar dem verbreitenden Jesus-Bild (z.B. Franz Alt, Drewermann, Sölle usw.) entgegentreten.“ Prof. Dr. Franz Buggle, Autor des Bestsellers “Denn sie wissen, was sie glauben“.

„IIch empfinde diese Neuerscheinung als an-stößig im besten Sinne des Wortes und wünsche daher dem Buch, seinem Autor und Verlag möglichst viele Leser/innen.“ Dr. Gerd Stein, Prof. für Politische Wissenschaft an der Universität Duisburg

„Der Herr war womöglich gar nicht wie sein späteres Gescherr. dies jedenfalls verkündet ein Buch, das „Jesus und die Frauen“ im titel führt und im Untertitel bislang Unerhörtes verheißt: 'Das Liebeslebeleben des Nazareners'... In 'Jesus und die Frauen' fasst Mynarek nun, mit weisem Witz, den vermeintlichen Zölibats-Primus Jesus selbst ins Auge. Die Thesen, die Mynarek anschlägt: der Mann war 'kein Verächter der Sinnlichkeit'; das Ideal christlicher Askese habe er 'weder verkündet noch vorgelebt'; mit Maria Magdalena verband ihn eine 'große erotischeLiebe', die Mynarek als eine der zartesten, romantischsten Liebesgeschichten der Weltliteratur' darstellt.“ Dr. Fritz Rumler, „Spiegel“-Redakteuer


„Das Gericht des Philosophen“

Ernst Bloch – Erich Fromm – Karl Jaspers über Gott – Religion – Christentum – Kirche

Essen 1997, Verlag Die Blaue Eule; ISBN 978-3-89206-808-2;

Bloch über Atheismus und Unsterblichkeit, über Ketzer, Mystiker, Sekten Kontra Kirchen; Fromm über Psychoanalyse des Gottesglaubens der Kirche, der Priester, der Gehorsamsmoral: Jaspers über Bibel-, Gottes-, und Kirchenkritik. „Eine höchst eindrucksvolle Übersicht“. Prof. Dr. Dr. U. Köhler in „Wissenschaftlicher Literaturanzeiger“


„Die neue Inquisition“

Sektenjagd in Deutschland. Mentalität – Motivation - Methoden kirchlicher und staatlicher Sektenbeauftragter

Marktheidenfeld 1999, Verlag Das Weiße Pferd Max-Braun-Str. 2, 97828 Marktheidenfeld;

ISBN 3-00-004299-7:

Verlagskommentar: „Sein neuestes Werk 'Die neue Inquisition' zeigt in überzeugender Weise, dass die alte Inquisition der Kirchen keineswegs tot ist, sondern weiterhin unter vielerlei Masken und Metamorphosen kritische Zeitgenossen und neue spirituelle Gemeinschaften hasserfüllt verfolgt und zu vernichten sucht. Es entlarvt die Motive und Gesinnungen kirchlicher und staatlicher Sektenbeauftragter und analysiert das fatale Gottes- uns Menschenbild, von dem sie sich in ihren Bestrebungenleiten lassen.“


„Casanovas in Schwarz“

Zehn Schlüsselgeschichten über Priesteraffären mit Frauen

1. Aufl. Essen 2000; 2. Aufl. Essen 2001, Verlag Die Blaue Eule; ISBN 978-3-89206-339-1;

Das Buch handelt u.a. über Kardinäle, ihre merkwürdigen Glaubensansichten, ihre Finanzen und Mätressen; über Bischöfe, die sich als Hausfreunde gebärden und doch nur eins im Sinn haben; über Theologieprofessoren und ihre Studentinnen (professorale Casanovas!); über von Priestern ausgenutzte Nonnen, Mädchen und Frauen; über Priester-Erotik und Missbrauch der Beichte und dergleichen mehr. Zehn brisante Hochspannungsepisoden!


„Unsterblichkeit“

Berichte- Erfahrungen- Argumente zur letzten Sinnfrage des Lebens

Essen 2005, Verlag Die Blaue Eule; ISBN 978-3-89924-133-4;

Metaphysische Erlebnisse, Nahtoderfahrungen, Berichte Verstorbener werden einer kritischen, aber wohlwollenden Analyse unterzogen. Rätselhafte Phänomene und paranormale Fähigkeiten von Menschen und Tieren werden vor dem Leser ausgebreitet. Ausführlich wird die Frage nach dem Verhältnis von Materie und Bewusstsein, Gehirn und Unsterblichekeit untersucht. Aphorismen tiefster menschlicher Weisheit in der Einleitung und am Ende des Buches kreisen das Thema ein und stimmen darauf ein.


„Kritiker contra Kriecher“

Menschenverachtung in den christlichen Kirchen. Demonstriert Am Beispiel Giordano Brunos, Galileo Galileis, Martin Luthers und eines zeitgenössischen Kardinals

Ulm 2005, Historia Verlag;

Nur antiquarisch beziehbar

Themen:

- Die Kirche und die Wissenschaft

- Wer war Martin Luther wirklich

- Ende der Kirchenreligion

- Perversion der Religiosität durch die Institution Kirche

Als Glaubens- und Kirchendissident führt Hubertus Mynarek die – diesmal ehrwürdige – Tradition fort, für die ein Tomasso Campanello oder eben Giordano Bruno stehen.“ Dr. Peter Priskill


„Der polnische Papst“

Bilanz einer Pontifikats

Freiburg 2005, Ahrimann -Verlag; ISBN 978-3-89484-602-2;

Verlagskommentar: „Wie heilig der erste polnische Papst der Kirchengeschichte, Johannes Paul II bzw. Karol Wojtyla, im mythologisch-dogmatischen Sinne war, kann die römische Kirche festsetzen. Seine historische Existenz und Aktivität muss dagegen mit Nüchternheit und Objektivität erfasst werden, und das geht nicht in eigener Sache; dazu sind unabhängige Kenner der Kirchenszene weitaus besser geeignet. Diese Buch des Religionswissenschaftlers, Philosophen und Ex-Dekans der theol. Fakultät der Univ. Wien Hubertus Mynarek liefert eine umfassende Bilanz über die Außen- und Innenpolitik des verstorbenen Papstes, über seine Finanz- und Sozialpolitik, über seine Glaubens, Moral und Sexualdoktrin, über seine offizielle und private Einstellung zu Frauen, seine Persönlichkeit und seine kirchliche Sozialisation. Schon als Theologiestudent und junger Priester begegnete Mynarek Karol Wojtyla bei dessen Vorlesungen an der Katholischen Universität in Lubin. Von diesem Zeitpunkt an blieb er ein aufmerksamer-kritischer Beobachter von dessen Karriere bis hin zur Papsterhebung.“

„Mynarek überzeugt durch menschliche Aufrichtigkeit und durch die ungebrochene Kraft der Schilderung“. FAZ

“Er schreibt aus persönlichster Erfahrung und genauester Sachkenntnis“. Der Humanist

 

„Papst-Entzauberung“

Das wahre Gesicht des Joseph Ratzinger und die exakte Widerlegung seiner Thesen

Norderstedt 2007, Books on Demand; ISBN 978-3-8334-8033-1;

 

„Eine Jugend im Osten des Dritten Reiches“

Essen 2008, Verlag Die Blaue Eule, ISBN 978-3-89924-217-1;

Hubertus Mynarek legt mit dieser Biografie eine hochinteressante Biografie seiner Jugend im Osten des Dritten Reiches vor. Spannender und detaillierter ist eine Schulzeit unter dem Nationalsozialismus wohl kaum jemals geschildert worden. Das Gleiche gilt für seine Erfahrungen und Erlebnisse in der Hitlerjugend. Die Charaktere und Mentalitäten der Lehrer und Naziführer sowie der Allteag und das Gesellschaftsleben in der Grenzstadt Groß Strelitz sind eine Fundgrube für Chronisten und Historiografen des Dritten Reiches. Mynarek schildert auch seinen Weg vom HJ-Führer zu einem Wegbereiter der deutsch-polnischen Versöhnung, sowie seine Begegnungen mit bedeutenden Vertretern des polnischen Geisteslebens, Schriftstellern und Kirchenführern wie den Kardinälen Wyszyn'ski und Kominek. Der Leser erhält auch einen tiefen Einblick in die deutsch-polnische Grenzmentaltität und das schwierige Werk des Brückenbaus zwischen den unterschiedlichen Seelenlagen und Kulturinteressen der Deutschen und Polen. Ferner werden der oberschlesischen Stadt Groß Strehlitz und dem Annaberg, dem berühmtesten Wallfahrtsort Schlesiens, ein würdiges Denkmal gesetzt.

 

Festschrift für Prof. Dr. Hubertus Mynarek zu seinem 80. Geburtstag

Streiter im weltanschaulichen Minenfeld - Zwischen Atheismus und Theismus, Glaube und Vernunft, Säkularem Humanismus und Theonomer Moral, Kirche und Staat

Herausgeber: Carola Baumann / Nina Ulrich (Hrsg.)

 

Aufsätze:


„Gedanken zur Logik der Macht“

In: J. Fellsches/ W.L. Hohmann (Hersg.)

Toleranz - Das Fremde – Macht – Identität

Vorträge aus dem VI. Verlagskolloquium, Essen 1998


„Die Ethik der Wissenschaft aus der Sicht der christlichen Theologie“

In: J. Fellsches/ W.L. Hohmann (Hersg.)

Ethik und wissenschaftliche Objektivität

Vorträge aus dem VII. Verlagskolloquium, Essen 2001


„Das Phänomen Deschner – Größe und Grenzen“

Zeitschrift „Aufklärung und Kritik“, Sonderheft 9/2004


„Das Vermächtnis des Papstes?“

Zum neuen Buch von Papst Johannes Paul II.

Zeitschrift „Aufklärung und Kritik“ 1/2005

 

Weitere Bücher stehen kurz vor der Fertigstellung, unter anderen:


„Zeitdiagnosen - Zeittherapien“

„Festschrift für prof. Mynarek zu seinem 80. Geburststag“

mit Beiträgen prominenter Kollegen, u.a. von Horst Herrmann, Unta Ranke-Heinemann, Gerd Lüdemann, Schmidt Salomon


„Die neuen Atheisten. Ihre Argumente auf dem Prüfstand“

Nicht mehr erwerbbar, nur antiquarisch oder über den Autor erhältlich.


 

„Der Mensch – Sinnziel der Weltentwicklung“

Entwurf eines christlichen Menschenbildes auf dem Hintergrund eines dynamisch-evolutionären Kosmos unter besonderer Berücksichtigung von Ideen H. Schells und Teilhard de Chardins (Habilitationsschrift von 1966)

München 1967, Schöningh-Verlag;

Der sich damals noch als Katholik verstehende Autor hat in diesem Buch eine Synthese zwischen neodarwinistischer Version der Evolution und christlichem Schöpferglauben versucht, was ihm von der Amtskirche negativ angekreidet wurde.


„Mensch und Sprache“

Über Ursprung und Wesen der Sprache in ihrer anthropologischen Valenz

Freiburg 1967, Herder-Verlag;

Mynarek behandelt in diesem Buch diverse Signalsysteme und Kommunikationsformen in der Tierwelt, um den Übergang zur menschlichen Sprache plausibel zu machen. Dieses Werk des damals Noch-Katholiken stieß auf Ablehnung der Kirchenleitungen.


„Der Mensch – Das Wesen der Zukunft“

Glaube und Unglaube in anthropologischer Perspektive

München 1968, Schöningh-Verlag;

nur noch antiquarisch erwerbbar;

Hier wird dern Glaube als Urvertrauen und Sinnglaube gegen den obskuren Dogmenglauben in Front gebracht.

 

„Gott oder Mensch im Mittelpunkt“

Christozentrik als Versöhnung von Theozentrik und Anthropozentrik

Donauwörth 1968, Auer-Verlag;

nicht mehr erwerbbar

 

„Existenzkrise Gottes“

Der christliche Gott ist anders

Augsburg 1969, Winfried-Verlag;

vergriffen, einige Exemplare noch beim Autor für 10.-€ erhältlich

Dazu schreibt der Autor: „Der katholische Winfried-Verlag schickte einen Teil der Auflage an mich zurück, nachdem ich die „Frechheit“ hatte, aus der katholischen Kirche auszutreten. Das Buch behandelt vor allem diverse Fehlformen des Gottesglaubens, wie Gott als Lückenbüßer, als Bedürfniserfüller, als Projektion usw. Die Begründung des biblischen Jahwe als ethische Gottheit am Ende des Buches aber ist aus heutiger Sicht des Autors ein absoluter Fehlversuch gewesen.“



„Orientierung im Dasein“

Der Lebensweg des Menschen in ganzheitlich-religiöser Sicht

München 1979, Unitarierverlag;

vergriffen, nur noch antiquarisch erwerbbar

Die Fragen von Weltbild, Weltanschauung; Verhältnis von Naturwissenschaft und Religion; Volk und Staat“, „Kirche und Religion“ werden in diesem Buch behandelt. Ebenso kommen bedeutende Denker zu Wort, die als Modell für Seinsorientierung dienen können.


„Zwischen Gott und Genossen“

Als Priester in Polen

Berlin 1981, Ullstein Verlag;

nur noch antiquarische erwerbbar

Schildert die Erlebnisse des Autors beim Einmarsch der Russen 1945 in Schlesien und bei der Einführung der polnischen Verwaltung, seine Inhaftierung durch die polnische Miliz, die Verhältnisse im polnischen Gefängnis 1945 und das wechselhaft, spannungsgeladene Zusammenleben von deutschen Oberschlesier und angesiedelten Polen zwischen 1945 und 1958.


„Religiös ohne Gott?“

Aufbruch zu einer neuen Religiösität in Selbstzeugnissen, Erfahrungsberichten, Kom­mentaren und Deutungen

Düsseldorf 1983, Erb-Verlag, 1989 als Goldmann-Taschenbuch erschienen;

vergriffen, nur noch antiquarisch erwerbbar;

„In dem schlichten Gewand einer religionssoziologischen Erhebung eine der bemerkenswertesten Dokumentationen der jüngsten Zeit“. Der Religionsswissenschaftler Schristoph Schubert.

Befragt werden in diesem Buch Agnostiker, Atheisten, Christen, Pantheisten usw. zu ihrer weltanschaulichen Einstellung.


„Erster Diener seiner Heiligkeit“

Ein kritisches Portrait des Kölner Erzbischofs Joachim Meisner

Köln 1993, Verlag Kiepenheur & Witsch;

vergriffen, nur noch antiquarische erwerbbar

„Hubertus Mynarek enthüllt den entlarvenden Lebenslauf dieses Mannes vom Banklehrling zum Kardinal und Parteigänger Papst Johannes Paul II., zeichnet aufgrund sorgfältiger Recherchen die Stationen dieser kirchlichen Bilder­buchkarriere nach und arbeitet dabei die machtpolitischen Strategien und Hin­tergründe heraus, die diesen steilen Aufstieg bewirkten bezw. begünstigten. Diese erste umfassende kritische Biographie Meisners liefert das Lebensportrait einer Persönlichkeit, die alle Merkmale eines konservativen Spitzenfunktionärs der Gegen­wart in geradezu klassischer Weise besitzt und eine Art „Kirchenfürst des 20. Jahr­hunderts in Reinkultur“ darstellt.“