Papst Franziskus hat dem von einigen Staaten angekündigten bzw. bereits eingeführten Impfzwang noch einen höheren Rang, eine höhere Würde geschenkt, indem er ihn auf das Niveau der höchsten Tugend des Christentums setzte. „Impfen ist ein Akt der Nächstenliebe“, proklamiert der höchste irdische Herr des Christentums.

Wir müssen uns von dem naiven Untertanenglauben verabschieden, dass Politiker besonders altruistische, um das Wohl der Bürger besonders bemühte Menschen sind. Innenpolitik ist in erster Linie das Streben nach Macht, nach Herrschaft über die Masse der Bürger.

Vor ein paar Jahren empörte sich die Öffentlichkeit über den Entzug der Lehrerlaubnis für Eugen Drewermann durch die römisch-katholische Kirche. Keine Zeitung, kein Fernseh- oder Radiosender, die nicht Krokodilstränen über den »armen Verfolgten« vergossen hätten. Dabei konnte ihm dieser Entzug nicht wirklich weh tun.

Wenn man unsere im Argen liegende Welt betrachtet, wenn man nur an die vielen Katastrophen, Konflikte und Kriege denkt, wie soll man da noch Weihnachten feiern können?

Am 6. April dieses Jahres starb der bekannte Theologe Hans Küng. Eine mächtige Welle von Huldigungen und Lobeshymnen auf ihn erfolgte als Reaktion auf seinen Tod, nachdem es in den vergangenen Jahren, vor allem seit 2013, als er an Parkinson erkrankte, immer stiller um ihn geworden war.

Ein aufschlussreiches Gespräch über Jesus, die Moral und den Zölibat.

Der Kardinal, um den es im sogleich zu berichtenden Fall geht, ist ein alter Herr mit 86 Jahren auf dem krumm und steif gewordenen Rücken. Seinen Dienst in der Kurie versieht er schon lange nicht mehr...

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Hubertus Mynarek, der ehemalige Ordinarius für Religionswissenschaft an der Universität Wien, Kultur- und Naturphilosoph, Schöpfer einer Theorie der ökologisch-kosmischen Religiosität, die er in seinen Büchern „Ökologische Religion", „Die Vernunft des Universums“, „Mystik und Vernunft“ und „Die Kunst zu sein“ begründete, stellt folgende Thesen zur substantiellen Geistigkeit des Menschen auf.

Obwohl dieses Genie der Theoretischen Physik, Schöpfer der Allgemeinen und der Speziellen Relativitätstheorie, schon vor 65 Jahren verstorben ist, flammt die Diskussion um die Frage, ob Einstein Atheist gewesen sei, immer wieder auf.

Der aussichtslose Kampf der Frauen in der Kirche

Die Lage der Frauen in der römisch-katholischen Kirche ist desaströs. Sie werden in dieser hierarchisch organisierten Männerkirche immer die zweite Geige spielen, immer eine untergeordnete Schicht bleiben.

Sehr geehrte Redaktion,

man ist es ja gewohnt, dass DER SPIEGEL je nach den Umständen mal kritisch, dann wieder skeptisch bis zynisch urteilt, sich jedoch im Großen und Ganzen einigermaßen an der Wahrheit zu orientieren sucht. Dass aber eine so oberflächlich-naive Lobeshymne auf den Wojtyla-Papst aus Ihrem Haus kommt, hätte ich nicht erwartet.

Kein Zweifel, Jesus hatte Charisma und faszinierte die Leute, insbesondere die Frauen. Aber vollkommen war er nicht, schon gar nicht in ethischer Hinsicht, obwohl ihm dieses Etikett von allen Seiten aufgeklebt wird.

Zum Grundlehrstoff jeder christlichen Unterweisung gehört seit eh und je der vermeintlich riesengroße Unterschied zwischen den Phantasiegebilden der heidnischen Sagen und der Historizität der christlichen Stiftungsgeschichte.

Der deutsch-jüdische Dichter Heinrich Heine ist vielen bekannt und auch von vielen Atheisten benutzt worden, um sich mit seinem Namen zu schmücken und ihren Atheismus anschaulicher, glänzender und überzeugender erscheinen zu lassen. Nun, Heine ist längst tot und kann sich dagegen nicht mehr wehren.

Eine kritische Erwiderung

Drewermann entschuldigt die klerikalen Missbrauchstäter.

Erklärung zum neu erschienenen Buch von Hubertus Mynarek


Unter diesem Titel hat der Experimentalphysiker Professor Helmut Kinder den christlichen „Glauben aus Sicht eines Physikers“ einer kritischen Würdigung unterzogen („Freies Christentum“, Mai/Juni 2019).

Ein neuer Rechtfertigungsversuch durch den Ratzinger-Papst

Die Führung der katholischen Kirche, auch der Papst und die Mehrheit der Kardinäle und Bischöfe, sind auch weiterhin für die Aufrechterhaltung des Zölibatsgesetzes für Priester und geben einen Zusammenhang zwischen dem Gesetz und dem sexuellen Missbrauch, insbesondere von Kindern und Jugendlichen durch Kleriker, nicht zu.

Nietzsche und Onfray zu dieser Thematik